<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom"><title type="text">So much time, so little to do</title><subtitle type="text">Alle Beiträge der letzten 24 Monate</subtitle><link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://gonium.net/atom.xml"/><link rel="alternate" type="type/html" href="https://gonium.net/"/><generator url="https://gohugo.io" version="0.140.2">Hugo</generator><updated>23.12.2025</updated><id>urn:uuid:fc732697-c38c-5af1-f9f9-1c3363296017</id><entry><title type="text">Interview zum Blackout in Spanien 2025</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2025-05-04-interview-zum-blackout-in-spanien-2025/'/><published>04.05.2025</published><updated>04.05.2025</updated><id>urn:uuid:e3b1dc72-6294-5cd7-69b0-4c3f306b55a2</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Deutschlandfunk Nova hat kurzfristig angerufen und um ein Interview zum Blackout in Spanien gebeten. Sehr gerne:
&ldquo;Was der jüngste Blackout über die Zukunft unserer Stromversorgung verrät&rdquo; bei Deutschlandfunk Nova
Obwohl das recht kurzfristig war, bin ich mit dem Beitrag durchaus zufrieden. Ich konnte &ndash; denke ich! &ndash; die wichtigsten Punkte vermitteln. Natürlich kann man bei einem viereinhalb Minuten-Interview nicht ins Detail gehen, das ist aber auch gar nicht das Ziel.<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Einfaches Risikomanagement fürs ISMS</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2024-07-05-einfaches-risikomanagement-f%C3%BCrs-isms/'/><published>05.07.2024</published><updated>05.07.2024</updated><id>urn:uuid:d5f72d90-a739-5433-09dd-ff916bbfcadd</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Das Risikomanagement ist einer der zentralen Prozesse eines Informationssicherheits-Managementsystems wie der ISO 27001. Vor einiger Zeit erhielt ich aus unterschiedlichen Richtungen viele Fragen zum Risikomanagement &ndash; woraufhin ich das nachfolgende Dokument geschrieben hatte. Es stellt die Kernkonzepte eines Risikomanagements dar und illustriert die einzelnen Schritte anhand eines Beispiels:
Das Dokument kann hier heruntergeladen werden:
💾 ISMS-Risikomanagement.pdf Es liefert &mdash; in meinen Augen &mdash; einen guten Überblick über die Struktur eines Risikomanagementsystems. Allerdings unterscheiden sich Organisationen im Hinblick auf ihr Umfeld und ihre Anforderungen, sodass auch die konkrete Ausgestaltung des Risikomanagements von Organisation zu Organisation unterschiedlich aussehen wird.<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">So you have a hard time finding a pen testing job</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2024-02-20-hard-time-finding-a-pen-testing-job/'/><published>20.02.2024</published><updated>20.02.2024</updated><id>urn:uuid:b6633595-98a3-5bc4-c982-69209846d93f</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Usually, I post in German. This is the second exception from the rule, maybe the rules have changed. Who knows?
Look, I don&rsquo;t know you. I can&rsquo;t tell you how to land that sweet pen testing job, or what to learn in order to land one. Everyone is different, everyone has their own experiences, and frankly: pen testing is not for everyone. But still: I&rsquo;m in no position to tell you what your best course of action is.<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Review: Entry-level InfoSec Training</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2024-01-01-entry-level-infosec-training/'/><published>01.01.2024</published><updated>20.02.2024</updated><id>urn:uuid:d43f6b94-b0a1-59e4-0984-4d88a4e92d91</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Usually, I post in German. This is the exception from the rule ;-)
TL;DR: Even entry level infosec is at least intermediate level IT. Don&rsquo;t expect any of these certifications to land you a job in information security if you don&rsquo;t have additional experience.
That said:
Ignore the Google Cybersecurity Professional Certificate. Get a job in IT, gain some experience as an administrator, get vocational training. Once you know a thing or two about IT in general: take the CompTIA Security+. It&rsquo;s a solid foundation for all things infosec. Later in your infosec journey: Consider the TCM Security Practical Junior Penetration Tester (PJPT), it is fantastic. Why should I listen to you? Maybe you should not, that is up to you. Being sceptic about what other people tell you is a healthy trait in infosec, so you&rsquo;re on the right path ;-).<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">BMW i3: Federbeinmanschetten wechseln</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2023-09-26-bmw-i3-federbeinmanschetten-wechseln/'/><published>26.09.2023</published><updated>26.09.2023</updated><id>urn:uuid:3acf4548-11f0-5218-69fc-dbc7e0286e7b</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Eine Krankheit des BMW i3 sind die vorderen Federbeinmanschetten: Diese zerbröseln einfach, und zwar nach recht geringen Laufleistungen (30.000 &ndash; 40.000 km). Vermutlich hat BMW gerade in den frühen Modellen einfach schlechtes Material verbaut. Immerhin: Es gibt eine PUMA1 (Nr. 59834045), d.h. das Problem ist bei BMW bekannt und die Federbeinmanschetten werden oft auf Kulanz ausgetauscht. In meinem Fall hatte ich kein Glück, und meine BMW-Niederlassung rief 660 Euro für den Austausch aus &ndash; bei einem Materialwert von 50 Euro.<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Funktionierende Schlüssel mit dem 3D-Drucker herstellen</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2023-04-30-schl%C3%BCssel-3d-drucker/'/><published>30.04.2023</published><updated>30.04.2023</updated><id>urn:uuid:0d53314c-d0cb-5e15-f90c-1f54921153fc</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
TL;DR: Ein (mechanischer) Schlüssel ist durch sein Profil und die Tiefe der Einschnitte im Bart gekennzeichnet. Beides wird durch die Hersteller standardisiert &mdash; man kann also aus &ldquo;ABUS C83, 15324&rdquo; die Geometrie eines Schlüssels (und damit auch das Innenleben des Schließzylinders) berechnen. Hab ich hier mal gemacht und &rsquo;nen Schlüssel aus ABS gedruckt.
/img/2023-04-30/Fdm-Schluessel-Drucken Dein Browser unterstützt das HTML Video-Tag nicht. Das ist nichts Neues, AutoKey3D gibts schon lange. Aber ich wollte etwas mit CadQuery experimentieren &mdash; einer noch recht jungen Python-Bibliothek zur Erstellung von 3D-Geometrien. Nachfolgend also eine Dokumentation meiner CadQuery-Versuche.<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">BMW i3: Getriebeöl wechseln</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2023-03-13-bmw-i3-getriebe%C3%B6l-wechseln/'/><published>13.03.2023</published><updated>13.03.2023</updated><id>urn:uuid:58dae8ad-c798-53bb-e9b0-9a2337684fbb</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
BMW sagt: Das Getriebeöl ist ein Lebensdaueröl, es muss nicht gewechselt werden. Wobei die Lebensdauer meines i3 laut BMW 160.000 km beträgt &mdash; eine Laufleistung, die mir recht gering erscheint. Ist das jetzt cargo cult science oder hat BMW recht? Keine Ahnung, ich hab mein Getriebe nach 90.000 km mit frischem Öl versorgt. Ist zumindest beim rein elektrischen i3 recht einfach, im Folgenden: Eine Anleitung.
Lohnt sich das? Der BMW i3 hat ein Hypoidgetriebe mit hohen Anforderungen an das Getriebeöl. Ich habe eine Probe des alten Öls in einem Labor untersuchen lassen. Aus urheberrechtlichen Gründen kann ich die Analyse selbst nicht veröffentlichen &mdash; sie zeigt aber folgende Auffälligkeiten:<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Interview? Nein danke...</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2023-01-13-interview-nein-danke/'/><published>13.01.2023</published><updated>16.03.2023</updated><id>urn:uuid:e70c0202-890e-5640-1956-65fc801a8ebf</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Mal angenommen, eine namhafte Zeitung fragt Sie nach einem Interview. Sie kennen sich thematisch aus, und die Anfrage an sich ist natürlich schmeichelhaft. Würden Sie eine solche Gelegenheit ausschlagen?
Kommt drauf an, aber ich lehne mittlerweile überwiegend ab. Letzter Fall: Die SZ bittet um ein Interview für eine Podcast-Reihe zum Thema &ldquo;Blackout&rdquo;. Deutschland hat im Winter 2022 Angst vor einem Blackout, daher wird der Podcast auf Spotify auch eine gewisse Reichweite haben. Thematisch bilde ich mir auch ein, etwas beitragen zu können. Der Haken daran: Das Sendungsformat.<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Patentrezepte gegen Ransomware (Stand 2022)</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2022-06-30-ransomware-patentrezepte/'/><published>30.06.2022</published><updated>16.03.2023</updated><id>urn:uuid:43ac1a24-fdcc-53fa-f9a1-bd4d3ffa5732</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Ransomware-Angriffe sind eine hässliche Sache. Mit einem in meinen Augen zu niedrig geschätzten Umsatz von 602 Mio. USD erzielt (PDF, S. 38) hat die organisierte Kriminalität ein neues, lukratives Geschäftsfeld mit relativ geringem Risiko entdeckt. Ich gehe also davon aus, dass Ransomware-Angriffe eher zunehmen. Gleichzeitig sind Abwehrtechniken recht hilflose Versuche, dem ganzen entgegenzutreten. Es folgt: Eine Gedankensammlung zum Thema.
1. Da sind keine Amateure am Werk Die Conti-Leaks legen nahe, dass so eine Ransomware-Gang extrem professionell reagiert und über erhebliche finanzielle Mittel1 verfügt. Es wird also Zeit, sich von dem Bild des Hoodie-tragenden Hackers zu verabschieden, der im Alleingang ein Unternehmen erpresst. Die Strukturen ähneln eher (agilen) Konzernen, die es schaffen, sich permanent an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen. Die Opfer-Organisationen hingegen hinken der organisierten Kriminalität deutlich hinterher. Zeit also, um einmal grundsätzlich über das eigene Handeln nachzudenken und agiler auf externe Bedrohungen wie Ransomware-Angriffe zu reagieren.<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Normen sind keine Gesetze, aber...</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2021-11-07-normen-sind-keine-gesetze/'/><published>07.11.2021</published><updated>16.03.2023</updated><id>urn:uuid:d5972281-e53c-56da-e9fe-4463e53290d4</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
In Online-Diskussionen1 taucht es immer wieder auf: der VDE hat als Normungsorganisation zwar keine Gesetzgebungskompetenz. Dennoch sind die VDE-Normen juristisch bindend, denn: Der Gesetzgeber hat diese als Mindeststandard festgeschrieben.
Juristisch betrachtet Dieses Konstrukt funktioniert wie folgt: Zunächst wäre die Frage zu klären, ob eine Elektroinstallation (&ldquo;Anlage&rdquo;) hinter dem Hausanschluss überhaupt den Regeln der VDE folgen muss. § 13 der Niederspannungsanschlussverordnung bejaht das eindeutig2:
Unzulässige Rückwirkungen der Anlage sind auszuschließen. Um dies zu gewährleisten, darf die Anlage nur nach den Vorschriften dieser Verordnung, nach anderen anzuwendenden Rechtsvorschriften und behördlichen Bestimmungen sowie nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik errichtet, erweitert, geändert und instand gehalten werden. In Bezug auf die allgemein anerkannten Regeln der Technik gilt § 49 Abs. 2 Nr. 1 des Energiewirtschaftsgesetzes entsprechend. [&hellip;]<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Einfach Motorrad fahren mit dem B196-Führerschein?</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2021-07-08-b196-einfach-motorrad-fahren/'/><published>08.07.2021</published><updated>16.03.2023</updated><id>urn:uuid:b22ee11d-b25a-56d2-8905-d4d7f9df5f56</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
B196-Führerschein1: Check. Habe ich im April 2021 gemacht und bin seitdem etwa 3600 Kilometer mit obiger Honda CB125R gefahren. Ich bin also noch recht unerfahren2, traue mir aber ein erstes Zwischenfazit durchaus zu. Kurz und knapp: Macht sehr viel Spaß, ist saugefährlich und erfordert ziemlich viel Disziplin. Ich würde den Schein zwar wieder machen, ihn aber nicht generell empfehlen.
Warum B196? Der B196-Führerschein ist kurzgefasst eine Erweiterung des Führerscheins Klasse B, also des normalen Autoführerscheins. Man kann damit Leichtkrafträder fahren, also grob kleine Motorräder und Roller, die eine Leistung bis zu 11 kW (15 PS) haben. Halbwegs moderne Modelle dieser Kategorie schaffen die 100 km/h mit wenig Mühe3 und sind auf der Landstraße auch kein Hindernis. Genau das war für mich auch der Grund, den B196-Schein zu machen und nicht einen kleinen 50ccm-Roller zu kaufen. Ich hatte einfach Lust darauf, entspannt auf Landstraßen unterwegs zu sein.<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Zwei Grüne und ein Informatiker: Ein Rant.</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2021-04-06-zwei-gr%C3%BCne-und-ein-informatiker/'/><published>06.04.2021</published><updated>06.04.2021</updated><id>urn:uuid:53a23fe6-b522-55f8-49bc-a4dc54b94c08</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
TL;DR: In Diskussionen um unser Energiesystem wird zunehmend mit Überzeugungen argumentiert, die leider nicht auf Fakten basieren. Die Mechanik der sozialen Medien führt oft zu Vereinfachungen, die schlichtweg falsch sind &mdash; und sich gegenseitig auch noch verstärken. Schlimmer noch: Argumenationen auf der Basis von Überzeugungen bremsen notwendige Entwicklungen aus. Ich finde diesen Trend recht anstrengend, und wenig hilfreich.
Zwei Grüne und ein Informatiker gehen in eine Bar. Sie sind sich einig: Die Energiewende ist quasi erledigt. Man muss sie nur wollen, man muss nur machen.<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Ökostrom ist 'ne Mogelpackung</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2021-03-09-%C3%B6kostrom-macht-nix-f%C3%BCrs-klima/'/><published>09.03.2021</published><updated>09.03.2021</updated><id>urn:uuid:27abb5e9-2514-536e-e93e-d37117439fcb</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Oft begegnet mir die Aussage &ldquo;Kauf Ökostrom!&rdquo;. Das ergibt vordergründig natürlich auch Sinn &mdash; wer grünen Strom kauft, zahlt etwas mehr und tut was gegen den Klimawandel, klingt also genauso wie der Aufpreis für Biolebensmittel. Aber leider funktioniert das Stromnetz nicht so, und man kann sein Geld viel sinnvoller in Sachen Klimaschutz nutzen. Ein Versuch, das Warum und Wieso zu erklären.
Welcher Strom kommt eigentlich aus der Steckdose? Wenn ich Strom aus einer Steckdose entnehme, dann wird dieser Strom im selben Augenblick an anderer Stelle ins Stromnetz eingespeist. Es gilt:<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Lizenzprüfungen umgehen</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2021-03-07-lizenzpr%C3%BCfungen-umgehen-reverse-engineering-notizen/'/><published>07.03.2021</published><updated>07.03.2021</updated><id>urn:uuid:170727e4-e9bd-57b2-99a8-330cc811cc4a</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Aus Gründen(TM) musste ich mir über Lizenzmanagement bei kommerzieller Software Gedanken machen. Wenn man einen Lizenzmanagement-Mechanismus entwickelt setzt man üblicherweise auf asymmetrische Signaturen, sprich: Ähnlich wie bei einer Email-Signatur kommt ein Kryptoverfahren zum Einsatz, das den privaten Schlüssel eines Lizenzgebers nutzt, um eine Lizenz &ldquo;zu unterschreiben&rdquo;. Das ist auch die richtige Idee und funktioniert ganz gut.
Allerdings wird oft vergessen, das man das ausgelieferte Software-Binary ja verändern kann. Ein Experiment in C:<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">10 Jahre statische Webseiten</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2021-02-07-10-jahre-statische-webseiten/'/><published>07.02.2021</published><updated>16.03.2023</updated><id>urn:uuid:3e0260c7-3ec6-57a4-e92c-36f2cd02e75a</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Vor etwas mehr als 10 Jahren habe ich meine Webseite von Wordpress auf Jekyll umgestellt. Während dieser Zeit hatte ich fast gar keine Arbeit mit der Webseite &mdash; wo nix ist, kann auch nix kaputt gehen. Ich habe mir keine Gedanken um Sicherheitsupdates gemacht, und alles in allem war Jekyll eine schicke Geschichte. Bis auf ein Detail&hellip;
Die Schwächen von Jekyll Als einer der ersten Generatoren von statischen Webseiten ist Jekyll natürlich in den letzten 10 Jahren technisch ziemlich gereift. Dinge wie eine Tag-Cloud waren am Anfang noch Handarbeit, über die Jahre sind diese Funktionen aber dazu gekommen. Mein Problem dabei: Ich hatte diese Features schon händisch implementiert. Und wie es nun einmal so ist: Was man selbst entwickelt muss man auch selber pflegen und warten.<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Experimente mit 3D Druckern</title><category term=""/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/3ddrucker/'/><published>05.02.2021</published><updated>06.02.2021</updated><id>urn:uuid:c2f649f6-c51d-5e7a-59f6-4d741fe42287</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Ich habe mich eine Zeit lang recht intensiv mit 3D-Druckern beschäftigt. Heute sind vor allem FDM-Drucker recht weit verbreitet und man kann ziemlicht gute Geräte kaufen. Zu meiner Zeit waren noch Selberbauen angesagt. Im Folgenden eine Übersicht über meine Notizen aus dieser Zeit:
18.11.2012 &mdash; MendelMax: 3D-Druckerbau Teil 1 25.11.2012 &mdash; Meditatives Gewindeschneiden 14.12.2012 &mdash; Plan B 19.12.2012 &mdash; Er druckt (in 3D. Keine Farbe.) 19.04.2013 &mdash; Rollladenstopper 21.04.2013 &mdash; Halterkollektion für das iPhone 5 05.05.2013 &mdash; Flaschenöffner, Chaos inKL.-Edition 20.05.2013 &mdash; Werkzeugbau mit dem 3D-Drucker: Tiefziehformen 26.05.2013 &mdash; Werkzeugbau mit dem 3D-Drucker: Silikonformen 15.07.2013 &mdash; Rechtliche Aspekte digitaler Fertigungsverfahren 05.02.2021 &mdash; Experimente mit 3D Druckern 30.04.2023 &mdash; Funktionierende Schlüssel mit dem 3D-Drucker herstellen<br/><a href="https://gonium.net/3ddrucker/">[read more]</a></div></summary></entry><entry><title type="text">Die Netzfrequenz im europäischen Stromnetz</title><category term=""/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/netzsinus/'/><published>01.02.2021</published><updated>06.02.2021</updated><id>urn:uuid:0eb46d16-3b49-5117-c933-49d072c17f53</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Seit Jahren beobachte ich die Netzfrequenz im europäischen Verbundnetz, und ich habe diverse Artikel dazu geschrieben. Schließlich habe ich auch einen Vortrag beim Chaos Communication Congress 2016 gehalten:
29.07.2014 &mdash; Messung der Netzfrequenz mit Open Source-Komponenten 26.03.2015 &mdash; Sonnenfinsternis 2015 - Was passierte im Stromnetz? 04.06.2015 &mdash; Blackout - Realistische Gefahr oder Panikmache? 05.01.2016 &mdash; 32C3-Vortrag "Wie man einen Blackout verursacht" 05.01.2016 &mdash; 32C3-Vortrag "Wie man einen Blackout verursacht" 01.02.2021 &mdash; Die Netzfrequenz im europäischen Stromnetz<br/><a href="https://gonium.net/netzsinus/">[read more]</a></div></summary></entry><entry><title type="text">Schwarzladen: Die Schwachstellen öffentlicher Stromtankstellen</title><category term=""/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/ladesicherheit/'/><published>01.02.2021</published><updated>06.02.2021</updated><id>urn:uuid:5b42f612-1e71-5462-398b-8af07e81180f</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Auf den folgenden Seiten dokumentiere ich, welche Schwachstellen in den aktuell verfügbaren Ladesäulen und der zugehörigen Infrastruktur zu finden sind. Zum 34. Chaos Communication Congress habe ich auch einen Vortrag zum Thema gehalten:
Den im Vortrag erwähnten Elektroauto-Simulator findet man hier.
Teil 1: Ladekarten kopieren leicht gemacht Die Abrechnung über Ladekarten ist leider nicht sicher. Es ist mit recht einfachen Mitteln möglich, Ladekarten zu klonen oder sogar fremde Kartennummern zu erraten.<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Kaputt bleibt kaputt: Flickschusterei bei Ladekarten</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2020-02-14-kaputt-bleibt-kaputt/'/><published>14.02.2020</published><updated>16.03.2023</updated><id>urn:uuid:3822d891-b07b-54fe-79cc-2ceae645ca40</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Die Abrechnung von Elektroauto-Ladevorgängen bleibt auch 2020 so kaputt wie eh und je. Effektiv kann man sich als Elektromobilist auch zwei Jahre nach meinem Vortrag vom 34C4 nicht sinnvoll vor Missbrauch der eigenen Ladekarte schützen. Exemplarisch für den Umgang der Branche mit dem Problem sind die jüngsten Schwachstellen bei Produkten von Compleo Charging Solutions.
Die gestiegenen eichrechtlichen Anforderungen an Ladestationen haben zu einigen neuen Produkten am Markt geführt. Eines davon, das &ldquo;Speicher- und Anzeigemodul&rdquo; SAM, beschreibt der Hersteller Compleo CS so:<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Notladekabel statt Wallbox?</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2020-01-12-notladekabel-statt-wallbox-/'/><published>12.01.2020</published><updated>16.03.2023</updated><id>urn:uuid:9f47e183-219c-5b0a-4935-da805ce580d5</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Oft hört man von erfahrenen Elektroautofahrern den Ratschlag, auf eine Ladestation zu verzichten und stattdessen mit dem Notladekabel (auch ICCB genannt) zu laden. Damit kann man das Auto einfach an einer Schukodose laden — die Ladeleistung genügt meistens, um das Auto über Nacht vollzubekommen.
Das stimmt auch: Angenommen, mein Elektroauto verbraucht im Durchschnitt 15 kWh pro 100 km. Ich fahre durchschnittlich 50 km täglich. Dann reichen mir 15 kWh * 0,5 = 7,5 kWh zum Nachladen aus. Das schafft jede Haushaltssteckdose ganz bequem in ein paar Stunden: Die zulässige Dauerlast einer Schuko-Steckdose beträgt 13 Ampere, die maximal mögliche Dauerleistung beträgt also 230 V * 13 A = 2,99 kW. In etwa zweieinhalb Stunden wäre in dem Szenario mein Auto wieder vollgeladen. Im Verlauf einer Nacht (8 Stunden) kann man so 8*2,99 kWh, also knapp 24kWh, nachladen. Das genügt meistens locker.<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Welche Zuleitung braucht meine Wallbox?</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2019-11-24-kabel-ladestation/'/><published>24.11.2019</published><updated>16.03.2023</updated><id>urn:uuid:31b70e8e-c7a6-57ac-b903-821b55babdd8</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Eine Wallbox in der eigenen Garage ist mit Abstand die komfortabelste Methode, sein Elektroauto zu laden. Ist das Elektroauto neu wächst recht schnell der Wunsch nach einer entsprechenden Stromversorgung in der Garage. Fragt sich nur: Welches Zuleitung brauche ich? Wie dick muss sie sein? Und welche &ldquo;Sicherung&rdquo; brauche ich?
Grob geht es also um die Komponenten, die oben gezeigt sind (Download PDF, QElectroTech): Ausgehend vom Hausanschluß soll die unten gelegene Drehstromsteckdose versorgt werden. Über einen Leitungsschutz- und Fehlerstromschutzschalter (hab ich hier schonmal erklärt) verbindet eine Leitung die CEE-Steckdose mit dem Stromnetz. Dabei kann man natürlich seine Wallbox auch direkt mit der Zuleitung verbinden und sich die CEE-Steckdose sparen.<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Kann ich einen Stromschlag beim Laden meines Elektroautos bekommen?</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2019-10-21-sind-wallboxen-sicher-/'/><published>21.10.2019</published><updated>16.03.2023</updated><id>urn:uuid:549e2dca-e3d7-54db-c965-ba1d0c88efe7</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
TL;DR: Ich mache mir überhaupt keine Gedanken, das beim Elektroauto-Laden irgendwas passieren könnte. Allerdings weiß ich auch, das viele verschiedene Schutzsysteme dafür sorgen, das ich mir keine Gedanken machen muss. Im Folgenden erkläre ich, welche Details man beachten sollte.
Das da ist meine Ladestation in der Garage. In dem Schaltschrank ist diverse Technik verbaut, die es mir erlaubt, mit maximal 11kW zu laden. Damit bekomme ich meinen i3 innerhalb von drei Stunden komplett geladen. Das ist recht viel Strom, und dabei kann man sich schon einmal mulmig fühlen. Ist aber, wenn man ein paar Dinge beachtet, unbegründet.<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Daheim Elektroauto laden? Smartmeter kommt!</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2019-04-13-smart-meter-und-elektroautos/'/><published>13.04.2019</published><updated>16.03.2023</updated><id>urn:uuid:9214559f-e03a-5fe6-598c-7d012fe2dd08</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
TL;DR: Kann das Laden eines Elektroautos dazu führen, das ich ein teures &ldquo;Smart Meter&rdquo; bekomme? Die Antwort lautet ja, und in diesem Artikel erkläre ich die Zusammenhänge. Basierend auf einer kleinen Umfrage von Elektroautofahrern prognostiziere ich, das 25-30% derjenigen, die daheim laden, deshalb ein sogenanntes &ldquo;intelligentes Messsystem&rdquo; zu Preisen um 100 Euro/Jahr bekommen werden.
Ich lerne ja immer am Meisten, wenn ich Fehler mache. Diesmal war ich bei den Cleanelectric-Jungs zu Gast und habe versucht, Eichrecht und das Laden von Elektroautos zu erklären. Dabei habe ich am Rande auch über Smart Meter geredet. Wie jedoch ein aufmerksamer Hörer zurecht kritisierte waren meine Angaben falsch:<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Schwarzladen III: Mit USB zum Profit</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2017-12-22-mit-usb-zum-profit/'/><published>22.12.2017</published><updated>16.03.2023</updated><id>urn:uuid:5e1ffd72-1a44-54b2-19a1-06fe9f24cfdf</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Nach den Schwachstellen der NFC-Karten und des OCPP-Protokolls schauen wir nun genauer in die Ladestation selbst. Kurioserweise haben viele Ladestationen einen eingebauten USB-Port, der für den Betreiber die Möglichkeit bietet, Softwareupdates einzuspielen oder Konfigurationen zu ändern. Natürlich macht jeder Hersteller hier etwas anderes — die folgenden Überlegungen sind also nicht allgemeingültig. Das folgende Bild zeigt die USB-Ports einer KEBA P30 (links) und einer Hager WittyPark (rechts):
Im Folgenden erläutere ich Angriffe auf die beiden Ladestationen, die einfach durch das Einstecken eines USB-Sticks durchführbar sind. Bei beiden Modellen muss man lediglich ein paar Schrauben lösen und hat so Zugang zu den USB-Ports. Faiererweise muss man allerdings sagen, das es auch Ladestationen gibt, die durch ein brauchbares Schließsystem gesichert sind und so der Zugang zum USB-Port nicht so einfach möglich ist.<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Schwarzladen II: Ladestationen manipulieren leicht gemacht</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2017-11-06-schwarzladen-2/'/><published>06.11.2017</published><updated>16.03.2023</updated><id>urn:uuid:195765b4-8817-5889-6991-178af4ce5aae</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
In meinem vorherigen Post habe ich eine Schwachstelle der Ladekarten für Elektroautos demonstriert: Lediglich die Nummer der Ladekarte wird verwendet, um einen Ladevorgang einem Benutzerkonto zuzuordnen. Diese Schwachstelle ist in praktisch allen Ladeverbünden vorhanden.
Leider hört das Problem hier nicht auf. Im Folgenden zeige ich, wie unsicher die Ladestationen selbst sind und wie die Backend-Prozesse funktionieren.
Wie ist eine Ladestation aufgebaut? Obiges Bild zeigt einen Prototyp einer Ladestation für ein Forschungsprojekt — wohlgemerkt, das ist ein Prototyp für die Softwareentwicklung und kein fertiges Gerät. Kommerziell erhältliche Ladestationen sind prinzipiell aber ähnlich aufgebaut. Oben links ist der Laderegler. Dieser kümmert sich unter anderem um die Sicherheitsprüfungen und die Kommunikation mit dem Auto selbst; genaueres beschreibe ich auf der Seite meines Elektroauto-Simulators. Drumherum sieht man RCD- und Leitungsschutzschalter sowie einen Schütz, über den der Ladestrom geschaltet wird. Unten wird später noch ein LTE-Modem für die Internetverbindung integriert.<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Schwarzladen: Ladekarten manipulieren leicht gemacht</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2017-10-26-schwarzladen/'/><published>26.10.2017</published><updated>16.03.2023</updated><id>urn:uuid:2813344e-b8f3-52d0-29a7-04ec083953fc</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Nicht zuletzt durch große Förderprogramme wird die Ladeinfrastruktur zur Zeit massiv ausgebaut. Die Ladeverbünde haben mit den derzeitigen Ladekarten leider ein System etabliert, das extrem einfach zu missbrauchen ist: Man kann ohne großen Aufwand auf fremde Kosten laden.
In dem Video sieht man, wie ich mit meiner &ldquo;Cyberkarte&rdquo; an einer E-Wald Ladesäule den Strom freischalte. Als &ldquo;Fahrzeug&rdquo; verwende ich meinen Elektroauto-Simulator. Die Cyberkarte ist ein Klon meiner eigenen New Motion-Karte, d.h. ich habe diesen Ladevorgang selbst bezahlt. Das sieht man auch in der New Motion-App:<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">32C3-Vortrag "Wie man einen Blackout verursacht"</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2016-01-05-32c3-vortrag-wie-man-einen-blackout-verursacht/'/><published>05.01.2016</published><updated>05.01.2016</updated><id>urn:uuid:1f2fbda0-230f-592e-d9db-e07a7c30bbf1</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Ich hatte auf dem 32. Chaos Communication Congress (32C3) die Gelegenheit über die Zuverlässigkeit unserer Stromversorgung und die Schwachpunkte des Systems zu reden. Das Video findet sich auf dem Medienserver des CCC, aber auch bei Youtube:
Leider zeigt das Video die Folien zu kurz, daher habe ich meine Folien hier noch einmal hochgeladen.
Der Vortrag hat sehr viel Spaß gemacht. Ich habe sowohl vor dem Vortrag als auch danach wirklich viele Emails bekommen aus denen ich eine Menge lernen durfte. Weiter so! Außerdem hat sich eine lebhafte Diskussion im Forum von Netzsin.us entwickelt. Wer bei meinem Netzfrequenz-Analyseprojekt mitmachen möchte findet dort den richtigen Einstieg.<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">32C3-Vortrag "Wie man einen Blackout verursacht"</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2016-01-05-32c3-vortrag-%22wie-man-einen-blackout-verursacht%22/'/><published>05.01.2016</published><updated>02.01.2024</updated><id>urn:uuid:9de2d2b9-3ad3-5c94-2948-08c896ad5870</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Ich hatte auf dem 32. Chaos Communication Congress (32C3) die Gelegenheit über die Zuverlässigkeit unserer Stromversorgung und die Schwachpunkte des Systems zu reden. Das Video findet sich auf dem Medienserver des CCC, aber auch bei Youtube:
Leider zeigt das Video die Folien zu kurz, daher habe ich meine Folien hier noch einmal hochgeladen.
Der Vortrag hat sehr viel Spaß gemacht. Ich habe sowohl vor dem Vortrag als auch danach wirklich viele Emails bekommen aus denen ich eine Menge lernen durfte. Weiter so! Außerdem hat sich eine lebhafte Diskussion im Forum von Netzsin.us entwickelt. Wer bei meinem Netzfrequenz-Analyseprojekt mitmachen möchte findet dort den richtigen Einstieg.<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Liebe Bundesnetzagentur, ich hätte da ein paar Fragen...</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2016-01-05-liebe-bundesnetzagentur/'/><published>05.01.2016</published><updated>16.03.2023</updated><id>urn:uuid:7050c0f3-0f83-5b68-7969-fddea6574d67</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Zu Beginn meines Vortrags auf dem 32C3 bin ich auf die Daten der Bundesnetzagentur zu Stromausfällen eingegangen — mit der Anmerkung, dass da ein paar Dinge nicht plausibel sind. Ich möchte das in diesem Artikel noch einmal etwas ausführlicher darstellen.
Jeder Stromnetzbetreiber muss auf der Basis des §52 EnWG (&ldquo;Meldepflichten bei Versorgungsstörungen&rdquo;) gewisse Daten an die Bundesnetzagentur melden. Dazu gehören:
&ldquo;den Zeitpunkt und die Dauer der Versorgungsunterbrechung, das Ausmaß der Versorgungsunterbrechung und die Ursache der Versorgungsunterbrechung.&rdquo; Die Bundesnetzagentur berechnet aus diesen Meldungen den &ldquo;System Average Interruption Duration Index&rdquo; (SAIDI). Diese Kennzahl beschreibt, wieviele Minuten ein Letztverbraucher im untersuchten Zeitpunkt durchschnittlich ohne Strom war. Die Kennzahl berechnet sich wie folgt:<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Blackout - Realistische Gefahr oder Panikmache?</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2015-06-04-blackout---realistische-gefahr-oder-panikmache-/'/><published>04.06.2015</published><updated>05.02.2021</updated><id>urn:uuid:8bd464da-a039-52cc-8927-edb99857354b</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Nachtrag 5.1.2016: In diesem Artikel komme ich zu dem Schluß, dass ein &ldquo;Hackerangriff&rdquo; auf ein Großkraftwerk keine Gefahr für unser Stromnetz bedeutet. Es gibt allerdings — und das ist in diesem Artikel nur am Rande beschrieben — systemische Schwachpunkte im Stromnetz, die sich ein Hacker zunutze machen könnte. Wer mehr darüber erfahren möchte dem sei mein Vortrag auf dem 32C3 empfohlen.
Foto: CC-BY Dan Nguyen<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Sonnenfinsternis 2015 - Was passierte im Stromnetz?</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2015-03-26-sonnenfinsternis-stromnetz/'/><published>26.03.2015</published><updated>05.02.2021</updated><id>urn:uuid:c8932a92-2b64-5d11-0995-0572d5708888</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
tl;dr: Die Sonnenfinsternis hatte keinen großen Einfluss auf das Stromnetz. Genauer gesagt: Das Europäische Verbundnetz war sogar stabiler als sonst. Der Stromhandel verursacht erheblich größere Schwankungen — und zwar täglich. Nicht die erneuerbaren Energien, sondern der Stromhandel gefährden die Netzstabilität.
Am 20.3.2015 fand eine partielle Sonnenfinsternis in Europa statt. Sonnenbeobachtungsbrillen waren ausverkauft, aber $Nerd wusste sich natürlich selbst zu helfen und improvisierte diverses Equipment:
Ich habe mir das Spektakel natürlich auch angesehen, allerdings war ich viel gespannter auf die Messdaten des netzsin.us-Projekts. Dort zeichne ich momentan die Netzfrequenz unseres Stromnetzes in Sekundenauflösung auf - Details hatte ich hier beschrieben. Die europäischen Netzbetreiber hatten über ihre Vereinigung ENTSO-E im Vorfeld betont, dass es sich um eine nie zuvor dagewesene Herausforderung handelt:<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Messung der Netzfrequenz mit Open Source-Komponenten</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2014-07-29-50hz--messung-der-netzfrequenz/'/><published>29.07.2014</published><updated>05.02.2021</updated><id>urn:uuid:6457fd7a-1cd5-5930-8965-74ebd7795f82</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Über unsere Stromversorgung macht man sich eigentlich keine Gedanken — Stromausfälle sind sehr selten, und wenn, dann meist schnell behoben. Die Konsequenzen eines flächendeckenden Blackouts können aber dennoch sehr schwerwiegend sein, wie das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim deutschen Bundestag in einer Studie feststellt. Bleibt also die Frage: Funktioniert unser Stromnetz wirklich so reibungslos? Oder sind Störungen durchaus erkennbar?
Frei zugängliche Datensätze gibt es leider nicht - die Strombörse EEX bietet Handelsdaten nur gegen Geld an, und die Übertragungsnetzbetreiber dokumentieren ihre Regelleistungseinsätze nur im 15 Minuten-Raster. Glücklicherweise kann man aber einen zentralen Regelparameter des europäischen Verbundnetzes direkt daheim messen: Die Netzfrequenz. Leider gibt es allerdings keine frei verfügbaren Zeitreihen, welche die Netzfrequenz in hoher Auflösung (ca. 1 Wert/Sekunde) darstellen.<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Datenschmelze (Thermit im Praxistest)</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2013-12-18-datenschmelze--thermit-im-praxistest-/'/><published>18.12.2013</published><updated>05.02.2021</updated><id>urn:uuid:3c741e1e-72a6-5b22-89fa-be1a9e32ced1</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Anlässlich der diesjährigen MRMCD habe ich mit Julrics Unterstützung einen Feldversuch mit Thermit durchgeführt. Thermit ist ein Gemisch aus Eisen(III)-oxid- und Aluminiumgranulat. Das Aluminium dient als Reduktionsmittel: Das Eisen(III)-Oxid wird zu Eisen reduziert. Die Reaktion läuft stark exotherm ab - es entstehen Temperaturen von über 2400 Grad Celsius. Das Eisen schmilzt also und rinnt aus dem Reaktionsbehältnis. In unserem Fall haben wir es benutzt, um ein paar alte Festplatten fachgerecht von ihren Daten zu befreien. Dome war so freundlich unseren ersten Test zu filmen:<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Rechtliche Aspekte digitaler Fertigungsverfahren</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2013-07-15-rechtliche-aspekte-digitaler-fertigungsverfahren/'/><published>15.07.2013</published><updated>05.02.2021</updated><id>urn:uuid:f0099fb7-ad95-5257-e96e-c517b63a5aa9</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Hinweis: IANAL. Dies ist meine juristische Laienmeinung - ich freue mich aber über sachkundige Kommentare.
Wenn ich von 3D-Druckern erzähle, sind die ersten Fragen normalerweise &ldquo;Funktioniert das?&rdquo;, &ldquo;Wie teuer ist das?&rdquo; und &ldquo;Kann man damit nicht auch Waffen drucken?&rdquo; — in dieser Reihenfolge. Ich weiss nicht, warum sich so viele Leute Gedanken über gedruckte Waffen machen, aber um es klar zu sagen: Ja, kann man. Einen einfachen Schlagring kann man schnell drucken. Wahrscheinlich ist es aber einfacher, ein Stück Holz mit einer Säge zu bearbeiten. Für beide Varianten gilt: Sie sind in Deutschland verboten (§ 2 Abs. 3[1] i. V. m. Anlage 2 Abschnitt 1 Nr. 1.3.2[2] WaffG).<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Werkzeugbau mit dem 3D-Drucker: Silikonformen</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2013-05-26-werkzeugbau-mit-dem-3d-drucker--silikonform/'/><published>26.05.2013</published><updated>05.02.2021</updated><id>urn:uuid:e3be04c3-50dd-51ab-19da-7d9daaaa02db</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
3D-Drucker (in FDM-Bauweise) drucken Plastik: Einige nutzen PLA, andere ABS. Obwohl ABS wesentlich weicher und flexibler als PLA ist, würde ich dennoch beide Materialien als eher hart und unflexibel charakterisieren. Beide Materialien sind auch nicht lebensmittelecht - eine Schokoladengussform aus ABS möchte man aus gesundheitlichen Gründen nicht haben. Silikon wäre eher ein Material für diesen Einsatzzweck.
Silikone sind Elastomere, die sich bei Raumtemperatur oberhalb ihrer Glasübergangstemperatur (vgl. mein vorhergehender Post) befinden und elastisch sind. Die Silikondichtmasse, die man zum Abdichten von Fugen verwendet, ist ein Beispiel für ein Silikon. Auch die meisten flexiblen Handyhüllen sind entweder aus Silikon oder aus Polyurethan gemacht. Silikon ist eine Materialmischung, d.h. durch Zusätze können zentrale Eigenschaften wie die Härte beeinflusst werden.<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Werkzeugbau mit dem 3D-Drucker: Tiefziehformen</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2013-05-20-werkzeugbau-mit-dem-3d-drucker--tiefziehform/'/><published>20.05.2013</published><updated>05.02.2021</updated><id>urn:uuid:8e9f8ae3-0a42-58b8-a980-480eb56d741c</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Das Tiefziehen von Kunststoffen wird hauptsächlich zur Herstellung von billigen Verpackungen benutzt. Eine Kunststoffplatte wird erhitzt, wird weich, und wird dann über eine Form gelegt. Die Luft zwischen Platte und Formteil wird evakuiert. Dann kühlt der Kunststoff ab und behält seine Form bei. Ein Joghurtbecher ist meistens ein aus Polystyrol tiefgezogenes Teil.
Im Hobbybereich nutzen Modellbauer die Technik des Tiefziehens schon lange, um z.B. glasklare Kabinenhauben für Modellflugzeuge zu bauen. Die dazu notwendige Vakuumquelle ist meistens ein Staubsauger, zum Erwärmen des Kunststoffs kommt meistens ein Backofen oder ein Elektrogrill zum Einsatz. Wer ein etwas ausgefuchsteres Modell sucht, wird bei Volpin Props (Prototyp) fündig.<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Flaschenöffner, Chaos inKL.-Edition</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2013-05-05-flaschenoeffner/'/><published>05.05.2013</published><updated>31.01.2021</updated><id>urn:uuid:78c0b288-fa9c-5fdf-39b0-007c553b4ee9</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Bei der Inbetriebnahme meines 3D-Druckers habe ich kleine Flaschenöffner zum Einstellen gedruckt. Irgendwann hatte ich dann eine signifikante Menge von den Dingern und habe sie während meines Mittwoch-Stammtischs verschenkt. Kleiner Designfehler: Der Öffner funktioniert nicht, denn die M8-Unterlegscheibe fällt heraus. Außerdem braucht man ziemlich viel Kraft zum Öffnen einer Flasche. Meh. Das konnte ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen — ein eigenes Flaschenöffnerdesign muss her.
Dabei musste ich lernen, dass Flaschenöffner gar nicht so einfach sind: Die Abmessungen müssen genau stimmen, damit die Flasche auch wirklich bequem zu öffnen ist. Außerdem wird das Material mechanisch relativ stark beansprucht:<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Halterkollektion für das iPhone 5</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2013-04-21-iphone-halterkollektion/'/><published>21.04.2013</published><updated>31.01.2021</updated><id>urn:uuid:592b3a29-ceac-54c0-9950-eca0b121d99b</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Neues iPhone bedeutet, dass die ganzen Halterungen des alten iPhones nicht mehr passen. Jetzt könnte ich natürlich einfach Neue bestellen, aber dank 3D-Drucker kann ich die auch selbst herstellen. Die reinen Materialkosten für einen Tischständer betragen dabei rund 1,25 Euro — die Arbeitszeit dürfte das Ganze aber eher zu einem teuren Vergnügen machen.
Es gibt derzeit zwei Halterungen: Einen Tischständer und eine Autohalterung, die zu den fahrzeugspezifischen Haltern von Brodit kompatibel ist.<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Rollladenstopper</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2013-04-19-flaschenoeffner/'/><published>19.04.2013</published><updated>31.01.2021</updated><id>urn:uuid:4e9301c9-e854-5b64-99e3-db78b363b029</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Durch jahrelange Sonneneinstrahlung haben sich die Rollladenstopper meiner Wohnung aufgelöst bzw. sind abgebrochen — natürlich mit dem Resultat, dass mein Rollladen in der Wand verschwunden ist und ich diverse Anbauteile abmontieren musste.
Also: Neue Stopper müssen her und sind schnell gedruckt. ABS ist allerdings nicht witterungsbeständig - ich bin gespannt, wie die Teile den Sommer bzw. die UV-Strahlung vertragen. Momentan erfüllen die Stopper allerdings ihre Funktion.<br/><a href="https://gonium.net/post/2013-04-19-flaschenoeffner/">[read more]</a></div></summary></entry><entry><title type="text">Er druckt (in 3D. Keine Farbe.)</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2012-12-19-er-druckt--in-3d.-keine-farbe.-/'/><published>19.12.2012</published><updated>05.02.2021</updated><id>urn:uuid:13277e6e-846c-5077-f90c-fffa3602df89</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Weiter gehts. Das Heizbett wird montiert. Um das Ganze etwas wartungsfreundlicher zu machen, habe ich die Verbindung zum Drucker über Molexstecker realisiert. Die Befestigung des Temperatursensors sieht eklig aus:
Nach dem Einbau sieht das Ganze so aus:
Die wilde Kabelführung hab ich mittels Kabelbinder etc. gebändigt. Nach den Erfahrungen aus Mannheim sind die Schrittmotorleitungen getrennt von den restlichen Leitungen verlegt, um Einstrahlungen zu vermindern. Das klappt auch ganz gut — bislang hatte ich keine Probleme mit kaputten Endstopsignalen.<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Plan B</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2012-12-14-plan-b/'/><published>14.12.2012</published><updated>05.02.2021</updated><id>urn:uuid:529db6e1-d819-52bd-8987-3b3fefc59701</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Die Tage war es soweit: Auch die Plastikteile meines Druckers sind eingetroffen, es kann losgehen. Ist es dann auch. Die Konstruktion ist wirklich sehr stabil. Als kleine Modifikation habe ich die oberen Verbindungen des Rahmens mit Item-Stoßverbindern umgesetzt:
Nach rund zwei Abenden entspannter Schrauberei war dann der Rahmen soweit fertig. Die Plastikteile waren leider sehr schnell gedruckt — einer der oberen Motorhalter delaminierte, und die Löcher für die Schrauben waren ziemlich stramm. Ich hoffe, dass ich nach einer entsprechenden Kalibrierung bessere Ergebnisse bekomme (sage ich mal so).<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Meditatives Gewindeschneiden</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2012-11-25-meditatives-gewindeschneiden--3d-druckerbau-teil-2/'/><published>25.11.2012</published><updated>05.02.2021</updated><id>urn:uuid:537f3d4e-19af-5a65-49ba-91c66d5cf600</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Leider sind noch immer nicht alle Teile da, insofern konnte ich diese Woche nicht wirklich große Fortschritte machen.
Mechanik: Gewindeschneiden und Dibond Anfang der Woche kamen schliesslich auch die Aluprofile. In die meisten Profile müssen auf der Stirnseite Gewinde geschnitten werden - einen recht hochwertigen Satz M5-Handgewindeschneider hatte ich mir schon bestellt. Leider ist der zweite Gewindeschneider beim ersten Einsatz sehr seltsam in der Mitte der Schneidkante abgeschert.
Da ich nicht mit roher Gewalt oder ohne Schmiermittel gearbeitet habe, gehe ich von einem Materialfehler aus. Trotzdem ärgerlich — schließlich konnte ich nicht weiterarbeiten. Das kaputte Set also zurück zu Amazon, und gleich dort den Satz identisch nochmal bestellt. Amazon hat gewohnt schnell den ersten Satz rückerstattet.<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">MendelMax: 3D-Druckerbau Teil 1</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2012-11-18-mendelmax--3d-druckerbau-teil-1/'/><published>18.11.2012</published><updated>05.02.2021</updated><id>urn:uuid:7cbd736d-3415-50e5-b9eb-22e178c0fd7a</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Zum Jahresanfang habe ich beim CCC Mannheim den Bau eines 3D-Druckers angestoßen — ein Projekt, bei dem viele mitgemacht haben und das trotz aller Schwierigkeiten seit kurzem Früchte trägt. Man muss nur mal jemanden fragen, der sich mit dem Thema auskennt, und schon ist der Drucker richtig kalibriert. Mein erstes selbst entworfenes, funktionierendes Teil habe ich vor etwa einem Monat ausgedruckt.
Und nun muss ich auch einen daheim haben. Der Entwicklungsrhythmus bei einem Hardware-Bastelprojekt besteht aus Design, Drucken und der Wiederholung der beiden Schritte. Doof halt, wenn der Drucker in Mannheim steht und relativ langsam druckt. Bevor ich also mein Geld in den Tank kippe, lieber selbst einen Drucker bauen.<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Warum ACTA eher so meh ist.</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2012-02-09-warum-acta-eher-so-meh-ist/'/><published>09.02.2012</published><updated>05.02.2021</updated><id>urn:uuid:8477a99c-a29e-52a3-b92f-bf967afe9536</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
ACTA, das Anti-Counterfeiting Trade Agreement, ist momentan in aller Munde. Das ist eigentlich schon bemerkenswert für ein derart abstraktes Abkommen — es geht schließlich nicht direkt um unmittelbare Konsequenzen, im Gegenteil: ACTA ist überaus löchrig formuliert und für den Laien kaum nachvollziehbar. Auch in der Tagespresse spielt das Thema kaum eine Rolle. Was steckt also dahinter? Was veranlasst polnische Politiker, mit Guy Fawkes-Masken im Parlament zu sitzen?
Fotos aus Disneyland Nehmen wir einmal einen Teilbereich von ACTA, der sich auf Diensteanbieter (Provider) im Internet bezieht. Demnach sind Provider für Urheberrechtsverletzungen ihrer Nutzer auf ihren Angeboten haftbar. Die Provider wären damit (obwohl das nicht direkt in ACTA so drin steht) gezwungen, Inhalte ihrer Kunden vor der Veröffentlichung auf Urheberrechtsverletzungen zu überprüfen.
Das da ist zum Beispiel Kevin (CC-BY):<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Constraint Programming und Sudokus: 20ms</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2011-09-18-constraint-programming-und-sudokus--20ms/'/><published>18.09.2011</published><updated>05.02.2021</updated><id>urn:uuid:05edac38-41ab-5968-c9b8-3af3cca2c2ae</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Sudoku ist in meinen Augen ein eher langweiliges Puzzle, ich steh mehr auf Solitaire. Aber Sudoku eignet sich sehr gut als Beispielproblem für Constraint Programming. Die Regeln sind einfach: Ziffern von 1 bis 9 werden in eine 9x9-Matrix eingefügt, sodass
in jeder Zeile keine Ziffer doppelt vorkommt in jeder Spalte keine Ziffer doppelt vorkommt in jeder kleinen 3x3-Submatrix keine Ziffer doppelt vorkommt. Üblicherweise sind je nach Schwierigkeitsgrad unterschiedlich viele Zahlen vorgegeben, sodass der Lösungsraum beschränkt wird. Bei schwereren Sudokus ist der Lösungsraum so stark beschränkt, dass nur eine Lösung möglich ist.<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Photovoltaikanlagen und der Eigenverbrauch</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2011-06-13-photovoltaikanlagen-und-der-eigenverbrauch/'/><published>13.06.2011</published><updated>05.02.2021</updated><id>urn:uuid:9e2b9659-2174-5d77-1992-c9c715b222f9</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Nachtrag 17.06.2011: FBonNET weisst im Photovoltaik-Forum darauf hin, dass die Eigenverbrauchsregelung im §33(2) EEG einen zweistufigen Tarif vorsieht: Falls der Eigenverbrauchsanteil größer als 30% ist, so wird nur der Anteil größer 30% mit dem höheren Vergütungssatz abgerechnet. Das war in meinem ursprünglichem Artikel so nicht beschrieben, dies habe ich angepasst. Ich setze voraus, dass mein Eigenverbrauchsanteil kleiner 30% ist.
Ich verbrauche ja eigentlich recht wenig Strom - mit einer 2,5kWp-Photovoltaikanlage könnte ich quasi meinen Strombedarf in der Jahressumme komplett selbst decken. Dabei hilft natürlich, dass ich kaum daheim bin :-) Allerdings wohne ich zur Miete, und eine eigene Dachfläche ist derzeit kaum in Sicht. Also: Die folgenden Überlegungen sind rein hypothetisch, wenn auch mit realen Daten hinterlegt.<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">PID FTW!</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2011-04-14-pid-ftw/'/><published>14.04.2011</published><updated>05.02.2021</updated><id>urn:uuid:bdb274b8-2305-5092-6928-679401ed6970</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Silvia fühlt sich mittlererweile ganz wohl bei mir. Manchmal ist sie eine Zicke, aber die Qualität meines Cappuccinos scheint immer weniger mit der Anzahl der schwarzen Katzen im Stadtteil zu korrelieren. Wenn der Cappuccino nicht schmeckt, hab ich einen Fehler gemacht — so einfach ist das. Und auch Spinnen finden Silvia toll:
Das heisst aber nicht, dass es in Sachen Cappuccino nicht noch technische Weiterentwicklungen geben würde. Bis vor drei Wochen lief der PID-Controller, der die normale Temperaturregelung der Silvia ersetzt hat, nur als einfacher P-Controller, sprich: Da fehlte noch das komplette Feintuning. Der Hintergrund: Ich war mit dem Bare Bones Coffee Controller nicht wirklich zufrieden, der Code war nicht schön. Daher stand also eine Neuimplementation an. Gesagt, getan: Im ChaosCoffeeControl-Repository gibt es nun einen development-Branch, in dem der neue Code liegt. Einzig das Senden des DTR-Signals, um den µC neu zu starten und so über den Bootloader zu programmieren, ist noch etwas häßlich. Aber irgendwas ist ja immer.<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Das Leben ist zu kurz für schlechten Kaffee</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2010-12-12-das-leben-ist-zu-kurz-fur-schlechten-kaffee/'/><published>12.12.2010</published><updated>05.02.2021</updated><id>urn:uuid:f2acef61-ed42-51b4-e959-e54a193f15b3</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Nachdem die Morphy Richards nicht wirklich temperaturstabil war, musste eine Alternative her. Vor allem der Thread &ldquo;Silvia, mein Eisenschwein&hellip; öfföff&rdquo; hat dann in der Folge zu kleineren eBay-Ausflügen geführt. Das Resultat ist eine gebrauchte Rancilio Silvia Modell 2009, sehr guter Zustand, und gar nicht teuer (ähem).
Die Espressomaschine ist technisch sehr einfach: Temperaturregelung über Thermostate (mit entsprechender Hysterese) und ansonsten nur ein paar Schalter, Kabel, Magnetventil und Pumpe. Simpel, dabei aber mit einem massiven Messingkessel und solider Verarbeitung ausgerüstet. Da die Maschine von vielen Leuten schon modifiziert wurde, ist sie eine ideale Basis für eigene Experimente. Noch bevor die Maschine da war hab ich mir zusätzliche Silikonkabel und Solid-State Relais geordert, um in diversen Basteltagen einen PID-Regler selbst einzubauen.<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Morphy Richards auf dem Prüfstand</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2010-11-21-espresso-temperatur--morphy-richards-auf-dem-pr%C3%BCfstand/'/><published>21.11.2010</published><updated>21.11.2010</updated><id>urn:uuid:545c5019-7f1a-53c5-d98a-fec5b9408fe7</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Guter Espresso heisst: Richtige Temperatur. OK, noch viele andere Dinge, aber die Temperatur hat einen erheblichen Einfluss darauf, wie gut das Aroma der Kaffeebohne extrahiert wird. Wenn natürlich der Kaffee schon schlecht ist, kann auch kein guter Espresso herauskommen.
Stellt sich also die Frage: Wie verhält sich mein 30 Euro eBay-Schnäppchen in dieser Disziplin? Die Morphy Richards 47507 ist eine kleine Thermoblockmaschine, d.h. sie enthält keinen Kessel, sondern heizt über einen Thermoblock das Wasser direkt auf. Das Verfahren ähnelt einem Durchlauferhitzer. Der Vorteil dieser Technik ist die geringe Vorheizzeit. Dafür hat die Technik aber den Nachteil, dass die Temperatur des Brühwassers relativ stark schwankt.<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Smart Meter-Datenkabel selbst gemacht: libehz</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2010-10-24-smart-meter-datenkabel-selbst-gemacht--libehz/'/><published>24.10.2010</published><updated>05.02.2021</updated><id>urn:uuid:8fe3c4c5-1c74-5b4e-297b-3be3fa2f9c04</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Hinweis 13.06.2011: Die in diesem Artikel beschriebene Schaltung funktioniert sehr gut mit Zählern von Hager. Andere Zähler (z.B. der Fa. Easymeter) liefern jedoch nur ein sehr schwaches Signal, sodass die Schaltung hier versagt. Dominik Keller, einer meiner Studenten, arbeitet an einer verbesserten Schaltung. Seinen aktuellen Zwischenstand hat er hier dokumentiert: Optoreader im mySmartGrid Developer Wiki. Wir werden — sobald die Schaltung fertig gestellt ist — einen Bausatz anbieten.
Mit Smart Metern sollen Stromkunden Ihren Stromverbrauch genauer kontrollieren können. Aber: Wer geht schon regelmäßig in den Keller, um seinen Stromzähler abzulesen? Der elektronische Haushaltszähler (eHZ), in Deutschland durch den VDE definiert und bei diversen Herstellern zu beziehen, schreibt eine Infrarotschnittstelle für den Stromkunden vor. Dort sollen beliebige Geräte den Momentanverbrauch, den Zählerstand und andere Informationen auslesen können.<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Webserver Performance</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2010-10-10-webserver-performance/'/><published>10.10.2010</published><updated>05.02.2021</updated><id>urn:uuid:842bd3c9-2b01-58d9-49db-1a4d55850a2c</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Since I now have a shiny new blog, I was curious how the runtime behaviour (loading times etc.) improved. As a first indicator, I use the developer tools included in Webkit (via Google&rsquo;s Chrome):
html style image font total old blog 439 ms 317 ms 430 ms 210 ms 1.5 s new blog 112 ms 61 ms 39 ms 56 ms 195 ms As you can see, the new (static) website performs much better than the old (wordpress-based) one. Both pages were served from my Linux server, over the internet. I am currently sitting at the local university which has a decent internet connection, so it is safe to assume that the internet connectivity does not influence the measurements significantly.<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Jekyll to the Rescue</title><category term="post"/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/post/2010-10-3-jekyll-for-the-rescue/'/><published>03.10.2010</published><updated>05.02.2021</updated><id>urn:uuid:371d146b-0e11-596e-895d-71e792b6732c</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
I am tired of Wordpress. Don&rsquo;t get me wrong, Wordpress is a really powerful blogging engine. But do I really need to have a complex software to do my occasional blogging? Whenever I need to do something that is not built directly into Wordpress, I start hunting for a plugin that does the trick. Then I fiddle it into my template, and during the next security upgrade, everything breaks. The consequence: I don&rsquo;t update my Wordpress installation often, which is a really bad idea. Most compromised webservers have been opened using the web applications they serve.<br/></div></summary></entry><entry><title type="text">Impressum</title><category term=""/><link rel='alternate' type='type/html' href='https://gonium.net/impressum/'/><published>01.01.0001</published><updated>06.02.2021</updated><id>urn:uuid:b960a0f9-23e1-5a2d-6978-2ae173a301dc</id><summary type="xhtml"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">
Angaben gemäß § 5 TMG: Mathias Dalheimer, Hauptstr. 36a, 67705 Stelzenberg
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Das hier ist mein digitales Zuhause, oder eher: Mein digitaler Schmierzettel. Alles, was mir irgendwie wichtig erscheint, landet irgendwann hier. Jedenfalls der Teil, für den ich mir die Zeit nehme.
Deine Webseite sieht scheisse aus. Möglich. Ich bin definitiv kein Webdesigner, und ehrlich gesagt interessiert mich Webseiten-Design auch nicht sonderlich.
Stimmt das alles? Du könntest ja alles erzählen! Korrekt. Ich könnte auch ein Hund vor einer Tastatur sein. Bin ich aber nicht.<br/></div></summary></entry></feed>